Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es gegen die Stress-Harninkontinenz?

Die beste und nachhaltigste Behandlungsmethode bei Stress-Inkontinenz (auch: Belastungs-Inkontinenz) ist das gezielte Training des Beckenbodens. Denn bei dieser sehr häufigen Form der Blasenschwäche liegt die Ursache meist in einem geschwächten Muskelapparat der Beckenregion, zum Beispiel als Folge früherer Schwangerschaften.

Anleitungen, wie eine solche Beckenbodengymnastik funktioniert, bekommen Sie über Ihren Arzt oder auch Ihre Krankenkasse. Schauen Sie auch die Fragen und Antworten an, die wir hier speziell zum Beckenbodentraining zusammengestellt haben.

Zweite Option: Medikamente

Darüber hinaus gibt es auch eine ganze Reihe an wirksamen Medikamenten gegen die Harninkontinenz. Sie werden in der Regel aber erst dann verordnet, wenn es mit krankengymnastischen Übungen allein nicht mehr gelingt, den Harn sicher zu halten. Lesen Sie mehr darüber in den Einzelfragen zur medikamentösen Therapie.

Auch spezielle Einlagen können helfen, mit dem Problem besser zurechtzukommen. Sie ändern zwar nichts an den Ursachen, um so mehr helfen Sie bei den typischen Alltagssorgen, die man mit einer schwachen Blase hat.

Spritzen oder Operationen kommen bei Harninkontinenz nur in Ausnahmefällen in Betracht.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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Welche Medikamente gibt es gegen die Stress-Inkontinenz?

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