Was ist Restharn?

Restharn ist die Harnmenge, die nach dem Wasserlassen in der Blase verbleibt. Diese Menge beträgt bei Erwachsenen normalerweise unter 100 ml.

Erhöhte und deutlich erhöhte Werte finden sich bei Menschen, die unter einer neurogenen (nervlich bedingten) Blasenstörung leiden. Leicht erhöhte Werte sind manchmal tolerabel, etwa wenn sich keine Entzündung findet. Die Werte müssen aber regelmäßig kontrolliert werden, denn die Restharnmenge kann sich unbemerkt vergrößern.

Sehr große Restharnmengen bedeuten ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko und gefährden darüber hinaus die Nieren, da der Harn aus den Nieren schwerer abfließen kann.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

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