Anatomie

Wie werden das Wasserlassen und die Blasenkontrolle eigentlich geregelt? Was sind da für Muskeln im Spiel? Mehr dazu in diesem Anatomie-Kapitel.

Was ist der Beckenboden?

Der Beckenboden ist eine aus Bindegewebe und Muskeln bestehende Gewebeschicht, die das Becken von unten stützt und die Beckenorgane (Harnblase, Gebärmutter & Co) in ihrer Lage hält. Der Beckenboden setzt sich aus drei Hauptmuskeln zusammen, die das Becken und die Harnröhre umschließen.

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Wie viel Flüssigkeit passt eigentlich maximal in die Harnblase?

In der Regel beträgt das Fassungsvermögen der Harnblase etwas weniger als einen halben Liter (350-400 ml). Es gibt allerdings eine enorme Spannweite, auch ein Füllungszustand von 1 Liter wurde bereits gemessen.

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Wird die Blase beim Wasserlassen normalerweise vollständig geleert?

Nein. Ein wenig Restharn bleibt immer zurück. Normalerweise befinden sich auch bei (vermeintlich) kompletter Blasenentleerung noch etwa 30 ml Restharn in der Blase.

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Was ist Restharn?

Restharn ist die Harnmenge, die nach dem Wasserlassen in der Blase verbleibt. Diese Menge beträgt bei Erwachsenen normalerweise unter 100 ml.

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Wer oder was ist der Detrusor?

Der Detrusor ist ein Muskel. Genauer gesagt der Muskel, der die Harnblase zusammendrückt und damit das Wasserlassen einleitet. Der Musculus detrusor vesicae, wie er mit vollem Namen heißt, sitzt in der Blasenwand und umschließt die Blase vollständig.

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