In welchen Lebensmitteln sind besonders viele Ballaststoffe enthalten?

In Vollkorn-Getreideprodukten, in Obst und in Gemüse. Das trifft zwar nicht zu 100% zu, gibt aber eine ganz gute Orientierung.

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Zur Erklärung: Ballaststoffe sind Lebensmittelbestandteile, die nicht verdaut werden. Trotzdem oder gerade deswegen sind sie richtig gut für den Stoffwechsel und die Verdauung. Sie quellen auf, erzeugen ein Sättigungsgefühl und vermindern die Zuckeraufnahme über den Darm, um nur einige Vorteile zu nennen.

Viele Ballaststoffe enthalten z.B.:

  • Mehrkornbrot & Leinsamenbrot
  • Vollkornnudeln
  • Naturreis
  • Ganzkorn-Müsli
  • Nüsse
  • Hülsenfrüchte
  • rohe Möhren
  • Kohlgemüse
  • Sellerie
  • Sauerkraut
  • Äpfel
  • Apfelsinen
  • Beerenfrüchte

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Nicht nur gut gegen Hämorrhoiden

Eine ballaststoffreiche Ernährung fördert auf vielfältige Weise die Gesundheit. So wirkt sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose oder Herzinfarkt entgegen, wahrscheinlich indem sie den Cholesterin-Spiegel im Blut senkt. Auch der Blutzuckerspiegel wird positiv beeinflusst, er steigt nach dem Essen weniger schnell an. Indem Ballaststoffe die Darmtätigkeit ankurbeln und die Verdauung anregen, wirken sie Hämorrhoiden, aber auch Darmkrebs und anderen Darmleiden entgegen.

Das sind aber nur Beispiele, man kann Ballaststoffe eigentlich generell empfehlen – ausgenommen akute Magen-Darm-Leiden, bei denen eine Schonkost eingehalten muss. Auch nach einer Operation muss man sich in der Regel ballastsstoffarm ernähren. Ansonsten aber findet man fast keine medizinische Leitlinie, in der nicht eine ballaststoffreiche Ernährung empfohlen wird.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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