Entschieden Hämorrhoiden die Schlacht in Waterloo?

Das nehmen zumindest einige Historiker an. Denn der gute Napoleon Bonaparte war nicht nur schillernder Genius und begnadeter Feldherr, er war auch ein Mensch. Und als solcher litt er an Hämorrhoiden, die auch vor Helden nicht halt machen.

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An dem Tag, an dem er seine letzte Schlacht verlor, litt Napoleon unter einem akuten Hämorrhoiden-Anfall. Der zwang ihn am Vormittag noch zur Bettruhe, so dass er den Angriffsbefehl gegen die Truppen Wellingtons erst zur frühen Mittagszeit gab. Vor allem aber konnte er das Geschehen in Waterloo nicht auf dem Pferd verfolgen, wie das sonst seine Gewohnheit war. Der große Schlachten-Taktiker sah also nichts oder zumindest sehr viel weniger als hoch zu Ross.

Hämorrhoiden schon am Tag zuvor in Ligny im Spiel

Was aber möglicherweise noch viel entscheidender war: Am Tag zuvor hatte Napoleon bei Ligny die preußischen Truppen besiegt, hatte dann aber auf eine Verfolgung verzichtet, als diese panisch flüchteten. Wohl wegen seiner Beschwerden und Schmerzen am Popo. Genau diese preußischen Truppen waren es, die am nächsten Tag bei Waterloo am Nachmittag dazustießen und die Schlacht zugunsten Wellington und Blücher entschieden. Sowohl eine Verfolgung am Tag zuvor als auch ein früherer Angriff in Waterloo hätten das wahrscheinlich verhindert. Und so hätte eine adäquate Hämorrhoiden-Therapie möglicherweise der ganzen Weltgeschichte eine andere Wendung gegeben.

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