Wie viele Vitamin-B-Arten gibt es und wie heißen sie?

Man unterscheidet zwischen acht verschiedenen B-Vitaminen. Diese acht B-Vitamine werden auch unter dem Sammelbegriff “Vitamin-B-Komplex“ oder einfach als Vitamin B zusammengefasst.

Zu den B-Vitaminen zählen:

  • Vitamin B1 (Thiamin)

  • Vitamin B2 (Riboflavin)

  • Vitamin B3 (Niacin)

  • Vitamin B5 (Pantothensäure)

  • Vitamin B6 (Pyridoxin)

  • Vitamin B7 (Biotin / Vitamin H)

  • Vitamin B9 (Folsäure)

  • Vitamin B12 (Cobalamin)

Einige B-Vitamine aussortiert

Die Nummerierung der B-Vitamine ist lückenhaft und nicht durchgehend. Das hat den Grund, dass anfänglich noch mehr Substanzen zu den Vitamin-B-Arten gezählt wurden. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass einige ursprünglich für B-Vitamine gehaltene Substanzen, gar keine Vitamine waren, da sie der Körper selbst herstellen kann. Und Stoffe, die der Körper komplett selbst produzieren kann, widersprechen der Definition eines Vitamins.

So wurden Cholin, Orotsäure und Pangamsäure früher zu den Vitaminen gezählt und als Vitamin B4 (für Cholin), B13 (für Orotsäure) und B15 (für Pangamsäure) bezeichnet. Heute werden diese drei vitaminähnlichen Substanzen als Vitaminoide eingestuft. Vitaminoide müssen im Gegensatz zu Vitaminen nicht über die Nahrung aufgenommen werden (sind also nicht „essenziell“), da sie vom Körper selbst hergestellt werden können. Das heißt aber natürlich nicht, dass die Aufnahme dieser Halb-Vitamine schadet.

Autorin: Nina Peterz

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