Wann ist eine Chemotherapie bei Gebärmutterkrebs sinnvoll?

Gebärmutterkrebs spricht erfahrungsgemäß eher schlecht auf eine Chemotherapie an. Angesichts der beträchtlichen Nebenwirkungen und der geringen Wirksamkeit spielt die Chemotherapie deshalb keine tragende Rolle in der Behandlung dieser Krebsart.

Wenn überhaupt, dann kommt eine Chemotherapie am ehesten in Betracht, wenn der Tumor bereits sehr weit fortgeschritten ist und Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hat oder starke Schmerzen verursacht. In diesem Fall kann eine Chemotherapie die Beschwerden mitunter lindern und ist dann, nach gründlicher Abwägung gemeinsam mit dem Arzt, schon eine überlegenswerte Option.

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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