Warum erhöht Rauchen das Risiko für Gebärmutterhalskrebs?

Weil Rauchen die Gebärmutterschleimhaut schädigen kann und damit das Ansiedeln von Viren (HPV) erleichtert. Und die gelten als wichtigster Risikofaktor für das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs.

Nachgewiesene Gefahr

Dass Rauchen ungesund ist, weiß heutzutage wohl fast jedes Kind. Doch auch wenn es durch seine schädlichen Auswirkungen die Selbstheilungs- und Abwehrkräfte eines Menschen und damit dessen Gesundheitszustand insgesamt beeinträchtigen kann, heißt das noch nicht, dass es tatsächlich als Auslöser für alle möglichen Erkrankungen verantwortlich gemacht werden kann.

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Als Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs spielt das Rauchen aber eine nachgewiesene Rolle. So lagern sich bestimmte Giftstoffe aus dem Tabak spezifisch im Gewebe des Gebärmutterhalses ab und vermindern dadurch seine Abwehrkraft gegen Viren. Und eine Infektion mit bestimmten Typen des Humanen Papillomvirus (HPV) kann dann zu Gebärmutterhalskrebs führen.

Also noch ein guter Grund, der gegen das Rauchen und für das Aufhören damit spricht.

Autor: Dr. Hubertus Glaser & Dr. med. Jörg Zorn

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