Ursachen und Risiko

Was erhöht die Gefahr für Gebärmutterhalskrebs? Nur HPV oder auch andere Dinge? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Wodurch entsteht der Gebärmutterhalskrebs?

Für die meisten Fälle von Gebärmutterhalskrebs wird eine Infektion mit bestimmten Viren verantwortlich gemacht. Die Rede ist von den humanen Papillomaviren (HPV), die sich bevorzugt in der Gebärmutterschleimhaut ansiedeln. Eine solche Infektion kann schon Jahrzehnte zurückliegen, bevor sie zu einer Krebswucherung führt.

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Wie häufig ist eine HPV-Infektion?

Eine Infektion mit HP-Viren (humanen Papillomviren) kommt sehr häufig vor. Sie verschwindet aber in den meisten Fällen innerhalb von Monaten oder bis zu zwei Jahren wieder oder wird vom Körper unter Kontrolle gebracht. Man nimmt an, dass sich nach Kontakt mit einem bestimmten HPV-Typ eine Immunität im Körper bildet, die eine erneute Infektion mit exakt dem gleichen Typ verhindert. Darauf beruht auch das Prinzip der HPV-Impfung.

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Wie häufig ist der Gebärmutterhalskrebs?

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts erkranken jedes Jahr etwa 4.600 Frauen in Deutschland am Gebärmutterhalskrebs. Anderen Angaben zufolge sind es bis zu 6.500 Frauen. Anders ausgedrückt: Pro Jahr wird bei knapp einer von 10.000 in Deutschland lebenden Frauen diese Krebsdiagnose gestellt.

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Warum erhöht Rauchen das Risiko für Gebärmutterhalskrebs?

Weil Rauchen die Gebärmutterschleimhaut schädigen kann und damit das Ansiedeln von Viren (HPV) erleichtert. Und die gelten als wichtigster Risikofaktor für das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs.

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