Konisation

Was meinen Ärzte mit Konisation? Wie gefährlich ist diese Maßnahme? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Was ist eine Konisation und wann ist sie sinnvoll?

Die Konisation ist ein gynäkologischer Eingriff, bei dem Gewebe aus dem Muttermundbereich kegelförmig entfernt wird. Für die Mehrzahl der Frauen kommt die Empfehlung zu dieser operativen Maßnahme durch den Frauenarzt ziemlich überraschend. Obwohl es sich mit etwa 140.000 Konisationen jährlich um eine der häufigsten gynäkologischen Operationen in Deutschland handelt, haben die meisten Frauen vorher noch nie etwas davon gehört – verständlicherweise.

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Bin ich nach einer Konisation vor Krebs geschützt?

Bezogen auf den Gebärmutterhalskrebs, um den es hier geht: vorerst ja, aber nicht lebenslang. Denn mit der Konisation wird zwar das auffällig veränderte Gewebe entfernt, und das in 85-90% der Fälle auch vollständig.

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Wird die Konisation zu häufig durchgeführt?

Ja, das scheint in Deutschland der Fall zu sein. Denn 40 von 100 dieser operativen Eingriffe werden vorgenommen, ohne dass eine vorherige Sicherung der Diagnose erfolgt ist. Also ohne das klar ist, ob wirklich krebsverdächtige Zellen im Gebärmuttereingang wachsen.

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Blutung zwei Wochen nach der Konisation: Ist das normal?

Ja. Typischerweise kann es den ersten zwei Tagen nach einer Konisation zu stärkeren Blutungen kommen. Muss es aber nicht. Weitere Blutungen treten unter Umständen dann nochmal oder erstmals nach 6-8 Tagen bzw. innerhalb der ersten zwei Wochen nach dem Eingriff auf.

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