Bedeutet "PAP V", dass ich Krebs habe?

Nicht zu 100%. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich in Ihrer Gebärmutter Krebszellen angesiedelt haben, bei "PAP V" relativ hoch. In jedem Fall hat der Laborarzt dann Krebszellen im Gewebe entdeckt. Der Abstrichbefund allein reicht aber nicht aus, um die Diagnose Gebärmutterhalskrebs, um die es hier geht, zu stellen.

Erst die Kombination mehrerer Untersuchungsschritte führt zu einer genauen und ausreichend begründeten Diagnose. Dazu gehören die gründliche Untersuchung und Beurteilung Ihres Gebärmutterhalses unter Verwendung eines Mikroskops. Außerdem auch die feingewebliche Untersuchung nach Entnahme von Gewebestückchen aus dem verdächtigen Areal (Biopsie).

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Die weiteren Untersuchungen und therapeutischen Schritte sollten so bedacht und gewebeschonend wie möglich erfolgen. Um diesen speziellen Anforderungen gerecht zu werden, gibt es exakt dafür qualifizierte Frauenärzte. Sie arbeiten in sogenannten Dysplasie-Sprechstunden oder Dysplasie-Zentren. Eine Auflistung dieser spezialisierten Einrichtungen finden Sie auf der Website der "Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie e.V." (www.dysplasiezentren.de).

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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