Wann muss ein Fersensporn operiert werden?

Bei einem Fersensporn wird sehr selten eine Operation in Erwägung gezogen. Eine Konserve Therapie ist meistens ausreichend.

Eine Operation kommt nur infrage, wenn alle Maßnahmen nicht helfen. Wenn zu lange, über Jahre der Fersensporn und die Auswirkungen ignoriert wurden und Sie gar nicht mehr laufen können.

Bei einer Operation wird der überflüssige knöcherne Anteil abgetragen oder die verklebten Faszien gelöst. Oder auch beides, wenn notwendig.

Nach der Operation darf der Fuß nicht sofort belastet werden, sondern für die nächsten drei Wochen, in etwa, mit einer Teilbelastung des Fußes. Das kommt auf die Wundheilung an. Danach kann der Fuß wie gewohnt belastet werden. Bei zu früher Belastung kann sich der Heilungsprozess verzögern. Besondere Achtsamkeit ist bei übergewichtigen Menschen notwendig.

Was wichtig ist nach einer Fersenspornoperation:

Wenn möglich sollte gleich am nächsten Tag nach der Operation, mit einer individuellen Behandlung, mit einer physikalischen Behandlung begonnen werden. Nach Freigabe des Arztes werden mit Kräftigungsübungen und Dehnung der Muskulatur und Sehen begonnen, um ein Rezidiv zu vermeiden. Die Mitarbeit des Patienten ist dabei unerlässlich.

Autorin: Marianne Valki-Wollrabe, Physiotherapeutin

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