Welche psychischen Ursachen können hinter Erektionsproblemen stecken?

Psychische Ursachen hört sich für viele nach "plemplem" an, weshalb sie sich mit dieser Frage gar nicht erst weiter beschäftigen. Das ist aber Unsinn. Erektionsstörungen sind sehr häufig psychisch bedingt, ohne dann man auch nur ansatzweise "verückt" oder "neben der Kappe" ist.

Oft liegt die Ursache in der Partnerschaft selbst. Da muss die Frau überhaupt nicht schuld sein, der Mann auch nicht, und trotzdem können subtile schlechte Stimmungen im wahrsten Sinne des Wortes lusttötend sein.

Beispiele für ganz alltägliche psychische Ursachen:

  • verschiedene sexuelle Wünsche, die aber nur kurz oder gar nicht angesprochen wurden
  • das Gefühl, die Partnerin nicht zu befriedigen (ohne dem intensiver nachzugehen)
  • fehlende Zeit füreinander, zu wenig Chancen auf ein wahres Vorspiel (romantischer Abend, sich im Gespräch "scharf machen")
  • tiefergehende Partnerschaftsprobleme (Eifersucht, Kinderwunsch uneinheitlich, nicht geliebt fühlen)
  • Stress
  • Versagensängste (nach ein- oder mehrmaligem "Scheitern" völlig normal, wenn auch blöd, weil kontraproduktiv)

Daneben können natürlich auch ernstere psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Anststörungen eine Rolle spielen, aber das ist eher selten und dann den Betroffenen auch meist bewusst.

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