Welche Magen-Darm-Mittel können zu Erektionsstörungen führen?

Die Antihistaminika (Histaminblocker) Cimetidin und Ranitidin. Beide führen therapeutisch zu einer Hemmung der Magensäureproduktion und der Säure-Ausschüttung und werden u.a. bei Sodbrennen, Magengeschwüren oder anderen säurebedingten Magen-Darm-Problemen eingesetzt.

Mitunter kann es bei der Einnahme als Nebenwirkung zu Problemen mit der Erektionsfähigkeit kommen.

Auch für Metoclopramid (MCP®, Paspertin® u.a.), ein Mittel gegen Übelkeit, sind Potenzstörungen und Libidoverlust als Nebenwirkung beschrieben.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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