Welche Medikamente können zu Erektionsstörungen führen?

Es gibt eine ganze Reihe an Medikamenten, die zeitweise zu Erektionsstörungen führen können. Dazu gehören z.B.:

  • Kortison-Präparate
  • Histaminblocker gegen Sodbrennen (Cimetidin, Ranitidin)
  • bestimmte Herzmedikamente (Digitalis, Verapamil, Propafenon)
  • bestimmte Mittel gegen Bluthochdruck (Clonidin, Dihydralazin)
  • Betablocker (Propranolol, Atenolol)
  • Antidepressiva (Mittel gegen Depressionen)
  • Mittel gegen Angstzustände (Butyrophenone, Phenothiazine, Thioxanthene)
  • Östrogen-Präparate
  • Entwässerungs-MIttel (Thiazide, Spironolacton)
  • Haarwuchsmittel (Finasterid)

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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Kommentare (1)
Haarwuchsmittel (Finasterid)
1 Sonntag, den 13. August 2017 um 13:18 Uhr
Burschik Jahrgang 40 mit einer neuen Liebe
Wertes Ärzteteam!
Ich glaube meinen Augen nicht zu trauen. Da bin ich wohl mehr als 2 Jahrzehnte von meinem Urologen mit einem Haarwuchsmittel versorgt worden? Finural 5mg Filmtabletten, Wirkstoff: Finasterid. Vor 1 Jahr war es dann soweit. Der Prostatakrebs bedurfte einer energischen Behandlung. Habe die Bestrahlung gewählt.
Die erektile Dysfunktion, machte sich etwa vor 8 Jahren bemerkbar, stand auch zum Thema. Dass es da möglicherweise noch eine andere blutdrucksenkende Medikamentengruppe gibt, war nie im Gespräch.
Der die Dysfunktion diagnostizierende Arzt (etwa vor 3 Jahren) im Krankenhaus war der Meinung, mich wie folgt aufmuntern zu können:
Sie haben doch noch viel Phantasie, da wird es schon nicht langweilig werden im Bett.
ASS 100, Ramipril 5, Bisohexal 5mg, Fluvastin 80 stehen z.Zt. im Medikamentenplan. Kämen die Sartane überhaupt in Frage? Um beim Urologennachfolger mit einem gewissen Wissensvorrat in die Sprechstunde gehen zu können.
Wenn diese auch von der Kasse getragen werden, ist auf Grund des Budgets der Kardiologin mit einer möglichen Verordnung kaum zu rechnen.
Interessant zu wissen, ob die Möglichkeit bestehen würde.
Mit freundlichen Grüßen
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