Was kann bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie schief gehen?

Normalerweise geht bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie nichts schief. Das Verfahren muss zuvor unter Anleitung eines Facharztes erlernt werden, kann dann aber in aller Regel gut allein durchgeführt werden.

Zu Problemen kommt es am ehesten, wenn man beim Einspritzen etwas falsch macht. Die häufigste Komplikation ist eine schmerzhafte Dauererektion. Der sogenannte Priapismus kann mehrere Stunden anhalten und sehr unangenehm sein. Bei unsachgemäßer Anwendung kann es auch zu Verletzungen von Blutgefäßen, Nerven oder sogar der Harnröhre kommen. Das ist aber bei vorsichtigem Umgang mit den kleinen Spritzen so gut wie ausgeschlossen.

Allerdings kommt es mitunter auch zu Nebenwirkungen, wenn man alles richtig macht. Sowohl Schmerzen im Penis als auch Narbenbildungen an der Einstichstelle sind möglich.

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