Hilft Bewegung gegen Potenzprobleme?

Ja, das ist eindeutig nachgewiesen. Man kann es auch andersherum formulieren: Wer sich wenig bewegt, bekommt häufiger Erektionsprobleme. Doppelt so häufig wie sportlich aktive Männer, wie eine Studie gezeigt hat.

Bei näherer Betrachtung ist dieser Zusammenhang auch fast logisch. Probleme mit der Potenz oder der Erektion entstehen am häufigsten aufgrund von Durchblutungsstörungen im Beckenbereich. Genauer gesagt durch Arteriosklerose. Es ist sogar so, dass Erektionsstörungen oft ein Vorbote von Herzproblemen sind, weil sich eine Arteriosklerose in den Beckenarterien meist früher bemerkbar macht als am Herzen.

Was dem Herzen gut tut, tut auch dem Penis gut

Wenn man sich nun vor Augen führt, dass ja regelmäßige Bewegung auch vor Gefäßverkalkung und Herzinfarkt schützt, ist es wenig überraschend, dass sportliche Aktivität auch der Durchblutung in der Körpermitte gut tut. Unklar ist nur, wie viel Bewegung es sein muss, weil sich das selbst in Studien nie so ganz genau bestimmen lässt. Aber wenn Sie zwei- bis dreimal pro Woche Sport treiben oder zumindest Fahrradfahren oder einen strammen Spaziergang machen, schützen Sie damit definitiv nicht nur Ihr Herz, sondern auch Ihre Potenz.

Das soll neueren Studien zufolge übrigens sogar dann noch gelten, wenn schon Erektionsstörungen vorliegen. Man kann sich seine drohende Impotenz also auch weglaufen.

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