Auf welche Weise wirkt Ethosuximid bei Epilepsie?

Ethosuximid hemmt wie die meisten anderen Antiepileptika auch die Erregbarkeit der Nervenzellen im Gehirn. Damit sinkt auch die Krampfbereitschaft, das heißt die Gefahr, einen epileptischen Anfall zu bekommen.

Der Wirkmechanismus ist kompliziert: Im Thalamus, einem wichtigen Abschnitt im Zwischenhirn, in dem unter anderem die Aktivität des Großhirns gesteuert wird, kommt es durch das Medikament zu einer Veränderung der Kalziumströme und darüber letztlich zu einer verminderten Erregbarkeit.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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