Grundsätze für die Zubereitung von Babynahrung

Fertigpräparate müssen mit abgekochtem Trinkwasser zubereitet werden. Der Nitratgehalt darf 10 mg/Liter nicht überschreiten, weil sonst das Risiko einer Methämoglobinämie besteht. Wasser aus Bleirohren soll ebenso wenig verwendet werden wie solches aus Wasserfiltern.

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Bei Kupferleitungen muss das Standwasser erst ablaufen bis das Frischwasser spürbar kälter wird, bevor es zur Zubereitung von Fertignahrung benutzt werden darf.

Nach den Empfehlungen der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde soll Säuglingsnahrung „grundsätzlich mit abgekochtem Trinkwasser zubereitet werden. Steht dieses ausnahmsweise einmal nicht in der erforderlichen Qualität zur Verfügung, so soll auf „abgepacktes Wasser“ (Mineral-, Quell- oder Tafelwasser), das mit dem Hinweis „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ versehen ist, zurückgegriffen werden.“

Solches abgepacktes Wasser, das auch „Babywasser“ genannt wird, muss Grenzwerte einhalten, die weit niedriger liegen als für Erwachsene, da Säuglinge gemessen am Körpergewicht einen weit höheren Flüssigkeitsumsatz haben und Schadstoffe auf sie einen weit größeren Einfluss haben können als auf Erwachsene. Die Höchstwerte liegen bei 20 mg/l Natrium, 10 mg/l Nitrat, 0,02 mg/l Nitrit, 0,7 mg/l Fluorid, 240 mg/l Sulfat, 0,05 mg/l Mangan und 0,005 mg/l Arsen; im Dezember 2006 wurde zusätzlich ein Grenzwert von 2 µg/l für Uran festgelegt.

 

 

 


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