Grundlagenwissen


Das erste Jahr: Säuglingsalter

Säugling oder Baby (Plural: Babys) bezeichnet ein Kind im ersten Lebensjahr. In dieser Zeit wird es häufig mit Muttermilch ernährt, dem Stillen. Vom Saugreflex leitet sich die Bezeichnung Säugling ab. Während der ersten vier Wochen heißt es Neugeborenes. Nach Vollendung des ersten Lebensjahres schließt sich das Kleinkindalter an, in dem das Stillen jedoch weiterhin erfolgen kann.

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Das zweite und dritte Jahr: Kleinkindalter

Der Begriff Kleinkind bezeichnet die Lebensphase des Menschen im 2. und 3. Lebensjahr nach dem Säuglingsalter. Daran schließt sich die frühe Kindheit (4.–6. Lebensjahr), die mittlere Kindheit (7.–10. Lebensjahr) und späte Kindheit (11.–14. Lebensjahr) an.

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Die Trotzphase

Trotz ist ein Verhalten, welches auf eigensinnigem und störrischem Beharren auf einer Meinung, einem Vorhaben oder einem Recht beruht. Der Trotz empfindende und ausübende Mensch befindet sich dabei in einem Zustand des inneren, leicht auch äußeren Widerstandes gegen die menschliche Umwelt im Sinne der Selbstbehauptung.

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Das Stillen des Säuglings

Als Stillen oder Brusternährung wird die Ernährung des Säuglings und Kleinkinds an der Brust von Mutter, Amme oder einer anderen Frau bezeichnet.

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Vorteile des Stillens

Vorteile des Stillens für das Kind

Wichtigster Vorteil des Stillens gegenüber künstlicher Säuglingsnahrung ist der Schutz vor Infektionen. So kommt eine spanische Studie zu dem Ergebnis, dass Stillen das Risiko von Infektionskrankheiten bei Kindern unter einem Jahr um 30 bis 56 % vermindert. Eine US-amerikanische Studie belegt, dass Stillen die Säuglingssterblichkeit erheblich vermindert.

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Milchbildung

Bereits während der Schwangerschaft beginnt sich die Brust auf die Produktion der Milch (Laktation) vorzubereiten. Wird von Anfang an nicht gestillt bzw. das Stillen unterbrochen, geht die Milchproduktion zurück. Die noch in der Brust vorhandene Milch wird vom Körper resorbiert, was mehrere Monate dauern kann.

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Beikostbereitschaft, Abstillen, Abstillalter

Abstillen ist das Entwöhnen des Säuglings von der Brustnahrung bei möglichst gleichzeitigem Unterbinden der Milchsekretion der Mutter.

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Babynahrung

Babynahrung oder Säuglingsnahrung ist der Oberbegriff für alle Lebensmittel, die für die Ernährung von Säuglingen besonders geeignet sind. Die natürliche Anfangsnahrung ist Muttermilch, die optimal den Bedürfnissen des Säuglings entspricht. Die industriell hergestellte Babyfertignahrung wird unterteilt in Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung und Beikost.

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Industriell hergestellte Babynahrung

Die erste Fertignahrung für Babys entwickelte Justus von Liebig im Jahr 1865, zunächst in flüssiger Form als „Suppe für Säuglinge“. Einige Zeit später brachte er eine Fertignahrung in Pulverform auf den Markt, die allgemein als Kindermehl bezeichnet wurde. Beide Produkte wurden ab 1866 in mehreren europäischen Ländern verkauft, wobei Liebigs Renommee zum Verkaufserfolg beitrug.

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Grundsätze für die Zubereitung von Babynahrung

Fertigpräparate müssen mit abgekochtem Trinkwasser zubereitet werden. Der Nitratgehalt darf 10 mg/Liter nicht überschreiten, weil sonst das Risiko einer Methämoglobinämie besteht. Wasser aus Bleirohren soll ebenso wenig verwendet werden wie solches aus Wasserfiltern.

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Urvertrauen

Das Urvertrauen ist ein Begriff, der in Biosoziologie, Psychologie und Psychoanalyse verwendet wird. Sein Bedeutungsumfang wie auch der Begriff selber sind häufig Gegenstand von Diskussionen.

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Zahnentwicklung: Das Milchgebiss

Mit etwa 6 Monaten brechen die Zähne durch. Der Ablauf des Zahndurchbruchs unterliegt einer breiten Streuung. Während einige Kinder schon früh zahnen, kann sich der Ablauf auch um mehrere Monate nach hinten verschieben. In der Regel brechen zuerst die unteren und dann die oberen Schneidezähne durch.

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Frühkindlicher Reflex

Als frühkindlicher bzw. primitiver Reflex oder Primitivreflex, engl.: neonatal reflex, wird in der Medizin ein typisches und reproduzierbares Reaktionsmuster auf gezielte äußere Reize bezeichnet. Diese Reflexe laufen ohne Beteiligung des Großhirns ab und dienen der Nahrungssuche und -aufnahme sowie dem Selbstschutz.

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Sprachentwicklung, Spiel- und Sozialverhalten

Sozialverhalten

Nach etwa 2 Monaten kann ein Säugling durch Lächeln Kontakt zu seinem Gegenüber aufnehmen. Mit etwa 9 Monaten beginnt das Kind zwischen bekannten und fremden Personen zu unterscheiden. Häufig beginnen Kinder in diesem Alter zu weinen, wenn sie von jemand anderem als der Mutter auf den Arm genommen werden.

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