Müssen Kinder zur Vorsorgeuntersuchung zum Augenarzt?

Eine ungetrübte Sehfähigkeit ist für das kindliche Erleben und Begreifen der Welt von aussschlaggebender Bedeutung. Deshalb steht die Augenprüfung bereits ab der U2 auf dem Programm der kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen. Auch eine Basisuntersuchung beim Augenarzt, als „Sehschule“ bezeichnet, wird empfohlen.

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Gibt es in der Familie bereits Mitglieder mit Sehstörungen – was bei einem bebrillten Bevölkerungsanteil von 63% in Deutschland nicht gerade überraschend wäre – sollte die erste augenärztliche Kontrolluntersuchung nach Rücksprache mit dem Kinderarzt noch im 1. Lebensjahr, ansonsten zu Beginn des 3. Lebensjahres durchgeführt werden.

Woran sollten kurzsichtige Eltern denken?

Wenn Sie kurzsichtig sind, sollten Sie Ihr Kind möglichst frühzeitig vom Augenarzt untersuchen lassen. Denken Sie bei Schulproblemen Ihres Kindes auch daran, dass eine vererbte Kurzsichtigkeit die Ursache sein könnte. Denn eine nicht behandelte Fehlsichtigkeit kann zu Lernstörungen führen und letztlich sogar das Auge gefährden.

Typischerweise kommt die Kurzsichtigkeit bereits im Schulalter zum Tragen, wird aber oft längere Zeit durch Zusammenkneifen der Augen, häufiges Blinzeln und „Schreiben mit der Nase“ (mit den Augen so dicht am Blatt, dass die Nase fast mitschreibt) kompensiert. Unspezifische Symptome wie Kopfweh und trockene Augen können aus dem angestrengten Zusammenkneifen resultieren.

Die häufigsten Sehfehler und Augenkrankheiten bei Kindern sind

:

  • Schielen
  • Weitsichtigkeit
  • Kurzsichtigkeit
  • Hornhautverkrümmung


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