Wie setzt sich die natürliche Strahlenbelastung in Deutschland zusammen?

Die gesamte natürliche Strahlenexposition beträgt in Deutschland durchschnittlich 2,1 Millisievert (mSv) im Jahr (sogenannte effektive Dosis). Je nach Wohnort, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten gibt es eine Schwankungsbreite zwischen 1 und 2 bzw. 5 und in Ausnahmefällen bis zu 10 mSv.

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Verantwortlich sind dafür folgende Teilkomponenten (durchschnittlich pro Jahr):

  • Einatmen des radioaktiven Edelgases Radon sowie dessen radioaktiver Zerfallsprodukte: 1,1 mSv.
  • Natürliche Radionuklide aus dem Zerfall der radioaktiven Stoffe Thorium und Uran sowie Kalium-40 in der Nahrung: 0,3 mSv.
  • Kosmische Strahlung: ca. 0,3 (auf Meereshöhe) bis 0,6 mSv (in 1.500 m Höhe).
  • Terrestrische Strahlung (v.a. durch natürliche radioaktive Stoffe in Böden und Gesteinsschichten sowie in daraus hergestellten Baustoffen): 0,4 mSv (mit erheblichen regionalen Unterschieden).

Die künstliche Strahlenbelastung – vor allem aus medizinischen (z.B. Röntgen, CT) und technischen Anwendungen – hält sich mit ca. 2,0 mSv pro Jahr in etwa die Waage mit der natürlichen Strahlenexposition.

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