Welcher Strahlendosis sind wir in Deutschland jährlich ausgesetzt?

Die durchschnittliche Strahlenbelastung (effektive Dosis) aus natürlichen und künstlichen Quellen beträgt in Deutschland pro Jahr 4,1 Millisievert (mSv). Davon stammt gut die Hälfte (2,1 mSv) aus natürlichen und die andere Hälfte (2 mSv; 2009: 1,8 mSv) aus künstlichen Quellen, hauptsächlich im medizinischen und technischen Bereich.

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Die individuelle Schwankungsbreite der natürlichen Strahlung liegt, abhängig von Wohnort, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, zwischen 1 und 5 mSv, in Ausnahmefällen bis 10 mSv. Die äußere Bestrahlung, der die Menschen je nach Zeit und Ort in unterschiedlicher Höhe ausgesetzt sind, wird Gamma-Ortsdosisleistung (ODL) genannt und kann in einer interaktiven Deutschlandkarte (http://odlinfo.bfs.de) des Bundesamts für Strahlenschutz für verschiedene Region nachgeschaut werden.

Bei medizinischen Untersuchungen werden teilweise deutlich höhere Einzeldosen erreicht, die aber auf einen kurzen Zeitraum beschränkt sind. Eine Computertomografie (CT) des Kopfes schlägt beispielsweise mit ca. 2 mSv zu Buche, die Röntgenuntersuchung der Brust (Mammografie) mit 0,4 mSv.

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