Kennen Sie die ersten Schutzmaßnahmen bei einer Atomkatastrophe?

Das („Rest“-) Risiko eines Reaktorunfalls ist auch bei uns real. Wenn der atomare Katastrophenfall eintritt, kann sich die betroffene Bevölkerung nur bedingt gegen die radioaktive Strahlung wehren. Die wenigen sinnvollen Schutzmaßnahmen sollten deshalb allen bekannt sein:

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  • Panikreaktionen vermeiden.
  • Auch anderen Menschen helfen, die darauf angewiesen sind.
  • Verseuchtes Gebiet möglichst schnell verlassen.
  • Atemmasken bzw. behelfsmäßige Atemschutzmöglichkeiten (z.B. Heimwerker-Mundschutz oder feuchte Tücher) tragen, um Alphastrahlen abzuwenden.
  • Schutzkleidung (z.B. wasserdichte Regenkleidung) tragen, damit verseuchte Partikel nicht auf die Haut gelangen.
  • Jodtabletten (Kaliumjodid) umgehend einnehmen (empfohlen für Personen unter 45 Jahren).
  • In Verbreitungsgebieten der radioaktiven Wolke möglichst in geschlossenen Räumen bleiben und für Abschottung nach außen sorgen (Klimaanlage aus, Luftschlitze schließen etc.).
  • Besonders auf den Schutz der Kinder achten (kein Spielen im Freien!).
  • Nach jedem Aufenthalt im Freien Kleidung wechseln und sich gründlich waschen (inklusive Haare).
  • Auf unverseuchte Lebensmittel achten, mögliche Risikoprodukte und Gartenfrüchte meiden.
  • Informationen über aktuelle Schutzmaßnahmen im Internet, Radio oder Fernsehen beachten.

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