Welche Säfte sind am besten für mein Kind?

Aus Elternperspektive könnte es so schön (bequem) sein: Obstsäfte in Reinstform (100%) enthalten (zumindest teilweise) die wertvollen Vitamine der geschätzten Früchte und sind so praktisch, weil sie den Kindern schmecken und keinen Aufwand beim Bereitstellen erfordern. Leider sind diese "100%-igen Säfte" aber keineswegs geeignete Standardgetränke für Kinder (und Erwachsene).

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Der Grund: Sie enthalten auch bei naturreiner Herstellung 10% Fruchtzucker und führen mit dieser Konzentration, selbst verdünnt, zu Karies. Deshalb lautet die kinderärztliche Empfehlung: Saft nur in verdünnter Form und nur ausnahmsweise an Feiertagen. Bei einem sonntäglichen Glas ungetrübten Saftgenusses sind zwar noch keine Gewissensbisse angebracht. Grundsätzlich sollten Sie aber für eine gesunde Familienkost tatsächlich das Obst als Rohkost der gepressten (und konzentrierten) Form vorziehen.

Sind Säfte mit Vitaminzusatz besser als ohne?

Nein. Säfte sind wegen der Kariesgefahr ohnehin keine geeigneten Alltags-Getränke für Kinder. Von Säften mit künstlich zugesetzten Vitaminen sollten Sie aber in jedem Fall die Finger lassen, da sie noch häufiger Hautveränderungen (Ekzeme) hervorrufen als das natürliche Vitamin C.

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