Stillen: Vor- und Nachteile

Schützt Stillen mein Baby wirklich vor Krankheiten? Gibt es auch Gründe gegen das Stillen? Mehr zu den Vor- und Nachteilen in diesem Kapitel.

Vor welchen Erkrankungen schützt die Muttermilch?

Da die Milch der Mutter auch ihre Antikörper enthält, die sie nach dem Kontakt mit diversen Infektionserregern gebildet hat, ist der gestillte Säugling gegen eine Reihe von ansteckenden Erkrankungen geschützt. Darüber hinaus reduziert das Stillen verschiedene Krankheitsrisiken der Kinder, u.a. für:

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Stillen ohne Wenn und Aber?

Ob Sie Ihr Kind stillen oder nicht, bleibt letztendlich Ihre ganz persönliche Entscheidung. Sich damit bereits während der Schwangerschaft auseinanderzusetzen, kann wärmstens empfohlen werden.

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Wie lange wird das Stillen empfohlen und von wem?

Es herrscht heute unter Experten allgemeiner Konsens, dass Muttermilch die optimale Ernährung für Neugeborene und Säuglinge darstellt. Darüber hinaus fördert das Stillen die enge Bindung zwischen Mutter und Kind und deren Gesundheit.

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Hat das Stillen auch für mich als Mutter Vorteile?

Und ob! Die beim Stillen ausgeschütteten Hormone Prolaktin und Oxytocin haben positive Wirkungen auf Körper und Psyche der Mutter. Sie machen Sie gelassener, was gerade zu Beginn der Mutterschaft wichtig ist.

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Senkt Stillen das Infektionsrisiko für den Säugling?

Ja. Säuglinge, die sechs Monate oder länger gestillt werden, erkranken im ersten Lebensjahr seltener an Infektionen. Diese nicht unbedingt neue Erkenntnis belegt auch eine aktuelle griechische Studie, in der bei den Stillkindern deutlich erniedrigte Raten an verschiedenen Infektionskrankheiten festgestellt wurden.

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Verursacht Stillen Hängebrüste?

Um ihr Dekolleté muss sich keine Mutter sorgen, wenn es um das Stillen geht. Eine amerikanische Studie stellte fest, dass die Straffheit der Brüste zwar mit jeder Schwangerschaft nachlässt, das Stillen diesen Effekt jedoch – entgegen eines weit verbreitenen Vorurteils – nicht verstärkt.

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Führt das Stillen zum Haarausfall?

Nein. Zwar ist Haarausfall nach der Geburt kein seltenes Phänomen. Das hängt aber nicht mit dem Stillen zusammen, sondern mit einer ganz normalen Hormonumstellung, und ist deshalb auch kein Grund, nicht zu stillen oder frühzeitig damit aufzuhören.

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Schützt Stillen vor einer erneuten Schwangerschaft?

Nein, das ist ein Ammenmärchen. Da Stillen keineswegs vor einer erneuten Schwangerschaft schützt, sollten Sie sich Gedanken über mögliche Verhütungsmaßnahmen machen und diese mit Ihrem Partner besprechen.

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Mythen und Fakten: Sind gestillte Kinder seltener Schreibabys?

Nein, Kinder, die viel schreien, gibt es gleich häufig unter Still-Kindern und unter „Flaschen-Kindern“. Die Ursache des vielen Schreiens bei manchen Babys ist unbekannt, aber mit dem Stillen hat das sicher nichts zu tun.

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Wie viel Geld spare ich beim Stillen?

Auch wenn der schnöde Mammon die wichtige Entscheidung für oder gegen das Stillen nicht beeinflussen sollte, ist es doch nicht uninteressant, was von Experten berechnet wurde:

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Stimmt es, dass Schwangerschaften und Stillen das Brustkrebsrisiko verringern?

Ja. Statistisch betrachtet haben Frauen ein um so geringeres Brustkrebsrisiko, je mehr Schwangerschaften und Stillperioden sie erlebt haben. Zurückgeführt wird dieser Zusammenhang auf die hormonellen Einflüsse während einer Schwangerschaft bzw. einer Stillperiode.

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