Darf ich in der Stillzeit Kaffee trinken?

Ja, aber … Wie Alkohol gelangt auch Koffein schnell ins Blut und innerhalb einer Stunde in die Muttermilch. Nach 3-5 Stunden ist deren Koffeingehalt dann zwar wieder deutlich gesunken. Ihr Baby braucht allerdings einige Tage zum Koffeinabbau.

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Genießen Sie Ihren Morgen- oder Nachmittagskaffee deshalb am besten gleich nach dem Stillen. Mehr als 5 Tassen am Tag sollten es nicht sein, sonst kann es zur Ansammlung des Koffeins im Körper Ihres Säuglings kommen – mit der Folge von Übererregbarkeit, Bauchkrämpfen oder Blähungen. Die Empfindlichkeitsschwelle ist individuell unterschiedlich, manche Kinder zeigen diese Symptome auch schon bei geringeren Koffeinmengen.

Wenn Ihr Baby vom indirekten Kaffeekonsum überreizt ist, macht sich das durch weit geöffnete Augen, Lebhaftigkeit und Hellwachsein, vermindertes Schlafbedürfnis bis hin zu starker Unruhe und Nervosität bemerkbar.

Nicht zu vergessen: Koffein steckt nicht nur im Kaffee, sondern auch in schwarzem Tee, grünem Tee, Mate- und Eistee (wird dann auch Tein genannt) sowie in Cola, Limonaden, manchen Bonbons und einigen frei verkäuflichen Medikamenten.

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