Stillen: Probleme

Das Stillen klappt nicht richtig, was tun? Fragen zu verschiedenen Problemen mit dem Stillen finden Sie in diesem Kapitel.

Warum ist das Stillen oft kein „Selbstläufer“?

Warum ist das Stillen oft kein „Selbstläufer“?Prinzipiell läuft beim Stillen eigentlich alles wie von selbst. Rein körperlich spricht auch bei 98% aller Frauen nichts dagegen.

Trotzdem kann es in den ersten Wochen durchaus zu Problemen bis hin zu Frustrationen kommen, weil es eben doch nicht so gut klappt.

Kopf in den Sand gilt nicht

Mit Stillproblemen haben viele Frauen und ihre Säuglinge zu kämpfen. ... Die gute Nachricht: Die meisten Stillprobleme sind lösbar. Nur bei wenigen Frauen, etwa 2-3%, klappt das Stillen überhaupt nicht.

Also heißt es: Nicht frühzeitig resignieren. Abgesehen von Naturtalenten auf beiden Seiten gilt auch für die stillwillige Mutter und den Säugling:

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Probleme mit dem Stillen: Wer hilft?

Stillende Mütter brauchen psychische und praktische Unterstützung durch den Vater, Familienangehörige oder Freunde. Den Stillvorgang selbst kann Ihnen zwar niemand abnehmen, die meisten anderen Dinge aber schon. Als frisch gebackene Mutter sind Sie in einer Hochleistungsphase. Lassen Sie sich helfen!

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Was mache ich, wenn mein Baby an der Brust nur nuckelt?

Stillen will gelernt sein, das gilt für Mutter und Kind – Naturtalente ausgenommen. Es ist also völlig normal und kein Grund, ungeduldig zu werden, wenn das Anlegen ein paar Mal geübt werden muss, bevor es richtig klappt.

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Was tun, wenn das Baby lieber schläft als trinkt?

Ihr Säugling will am liebsten den ganzen Tag schlafen und macht von Ihrem selbstproduzierten Milchangebot nicht den erwarteten Gebrauch? Dann sind Sie zumindest nicht allein, einigen anderen Müttern geht es genauso. Ihre Kinder trinken selten und wenn, dann wenig.

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Wie beuge ich Milchstau, schmerzhaften Brustwarzen und Brustentzündung vor?

Richtiges Anlegen (Erfassen auch eines großen Teils des Brustwarzenhofes) und häufiges Anlegen sind die beste Vorbeugung gegen Milchstau, schmerzhafte Brustwarzen und Brustentzündung.

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Was kann ich tun, wenn die Brustwarzen durch das Stillen wund werden?

Die wichtigste Maßnahme ist, bei jeder Stillmahlzeit auf ein korrektes Anlegen Ihres Säuglings zu achten. Weitere Tipps zur Entlastung Ihrer Brustwarzen lauten:

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Was kann ich bei starken Schmerzen beim Anlegen des Säuglings tun?

Wenn Ihr Baby anfangs immer sehr stark saugt, bis es zum Milchspendereflex kommt, kann es zu „Ansaugschmerzen“ kommen. Diese können zunächst sehr heftig sein, vergehen aber wieder, sobald sich das hormonelle Gleichgewicht eingependelt hat.

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Verträgt mein Kind die Muttermilch nicht?

Diese Furcht wird immer wieder von Müttern geäußert, sie ist aber in der überwiegenden Zahl der Fälle – glücklicherweise –  unbegründet. Gendefekte, die die Muttermilch für den Säugling tatsächlich unverträglich machen, wie etwa die angeborene Laktoseintoleranz, kommen extrem selten vor.

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Ist alles in Ordnung, wenn mein Baby sehr häufig trinken will?

Babys verhalten sich individuell unterschiedlich, aber alle haben ein großes Saug- und Kontaktbedürfnis. Deshalb können Sie es normalerweise unbesorgt zulassen, wenn Ihr Säugling häufig trinken oder einfach an der Brust liegen will. Es sei denn, schmerzende Brustwarzen oder andere triftige Gründe erfordern ein gezieltes Vorgehen zur Begrenzung der Anlegedauer.

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Was ist eine Saugverwirrung beim Baby?

Besonders in den ersten Wochen kann es bei Ihrem Baby zu einer Saugverwirrung kommen, wenn Fläschchen oder Schnuller der Brustwarze Konkurrenz machen.

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Stimmt es, dass ein Schnuller das Stillen beeinträchtigen kann?

Ja. Lange Zeit war der Einfluss des Schnullers auf den Stillerfolg ein umstrittenes Thema. Inzwischen sind die nachteiligen Effekte, die der frühe Einsatz des Schnullers auf die Stilldauer ausübt, wissenschaftlich belegt.

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Wie kann ich Stillproblemen nach einem Kaiserschnitt vorbeugen?

Auch nach einem Kaiserschnitt sollte darauf geachtet werden, das Neugeborene sobald als möglich der Mutter auf die Brust zu legen. Je besser das gelingt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines ganz normalen Stillverlaufs.

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Wie kann ich einen Flüssigkeitsmangel bei meinem Baby verhindern, wenn es zu wenig Milch bekommt?

Normalerweise benötigt Ihr Nachwuchs in den ersten Monaten nichts außer Ihrer Muttermilch. Wenn Sie aber den Eindruck haben, dass Ihr Baby an der Brust zu wenig Milch aufnimmt und zusätzliche Flüssigkeit benötigt, können Sie ihm abgekochtes Wasser oder Fencheltee einflößen, um einen Flüssigkeitsmangel zu vermeiden.

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Kann ich den Milchfluss mit Oxytocin unterstützen?

Ja. Das körpereigene Hormon Oxytocin ist nicht nur für den Geburtsprozess wichtig und als Wehenmittel bekannt, sondern auch für den Milcheinschuss verantwortlich.

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Wie bemerke ich eine Brustentzündung?

Typische Beschwerden einer Brustentzündung im Wochenbett (Mastitis puerperalis), die meist eine Woche nach der Geburt auftritt, sind:

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Was kann ich bei einer Brustentzündung tun?

Wenn sich Ihre Brust zu röten und zu erwärmen beginnt und Sie zudem noch Verhärtungen spüren, kann das ein Hinweis auf eine Brustentzündung sein. Dann können Sie es zunächst mit kühlenden Umschlägen versuchen.

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Was ist der häufigste Grund für Mütter, nicht zu stillen?

Stillen ist der von der Natur vorgesehene und in Millionen von Jahren im Laufe der Evolution optimierte Vorgang, um unseren Nachwuchs nach der Geburt zu versorgen. Die meisten Frauen, schätzungsweise an die 98%, könnten ihr Kind voll stillen und die meisten frisch entbundenden Mütter (gut 90%) möchten das auch.

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Was sind die häufigsten Gründe für vorzeitiges Abstillen?

Die Hauptgründe für vorzeitiges Abstillen sind Milchstau und Brustentzündung. Beide entstehen als Folge einer mangelnden Milchentleerung derjenigen Drüsenbezirke, die vom Baby beim Saugen an der Brust nicht erreicht und anschließend auch nicht ausgestrichen wurden.

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