Was macht einen Schulranzen zu einem guten Schulranzen?

Wenn Sie ein Geschäft aufsuchen, um einen Schulranzen zu kaufen, werden Ihnen die Verkäufer viel erzählen. Aber nicht unbedingt das Richtige. Neben einigen praktischen Erwägungen kommt es vor allem auf zwei Dinge an: Dass der Ranzen den Rücken schont. Und dass Ihr Kind damit auch im Dunkeln gut gesehen wird.

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Im folgenden haben wir Ihnen ein paar Tipps zusammengestellt, worauf Sie beim Kauf eines Schulranzens – vor allem aus gesundheitlicher Sicht – achten sollten.

Ein guter Schulranzen hat folgende Eigenschaften:

  • Er ist auffällig, eher heller Farbe und hat fluoreszierende Elemente an den Vorder- und Seitenwänden.
  • Er ist leicht, aber trotzdem stabil. Zu empfehlen sind sogenannte Leichtschulranzen aus Kunststoff mit eingebautem Gestell.
  • Das Leergewicht sollte zu Beginn nicht über 1,2 Kilogramm liegen. Später sind auch 1,5 kg okay.
  • Der Ranzen ist entweder quadratisch oder eher hochformatig, jedenfalls nicht breiter als die Schultern Ihres Kindes.
  • Die Rückenwand des Ranzens ist verstärkt und unten gepolstert.
  • Die Tragegurte sind gepolstert und gut verstellbar (Probieren Sie das lieber aus!).
  • Der obere Rand des Ranzens befindet sich beim Tragen möglichst genau auf Schulterhöhe, schließt also mit den Schultern ab.
  • Er ist groß genug, dass auch DIN-A-4-Ordner hineinpassen.
  • Er hat Extrafächer, z.B. für Stifte oder auch fürs Pausenbrot oder die Obst-Box.
  • Dass die Mindestanforderungen bezüglich der Sicherheit erfüllt sind, erkennen Sie am GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) oder an der DIN-Nummer 58-124.

Eine Faustregel für die Zeit nach dem Kauf: Der Ranzen sollte im gefüllten Zustand niemals mehr als 10% dessen wiegen, was Ihr Kind wiegt.

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