Wie schütze ich mein Kind am besten vor einem Sonnenbrand?

Die beste Vorbeugung ist natürlich, Ihr Kind nicht zu lange und schon gar nicht ungeschützt (Mütze, Sonnencreme) in die Sonne zu lassen. Aber da man sein Kind im Sommer oder im Urlaub auch nicht einsperren kann, geht es vor allem um einen vernünftigen Sonnenschutz.

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Verwenden Sie ein für Kinder geeignetes Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor (mindestens 30) und cremen Sie Ihr Kind alle zwei Stunden ein – auch, wenn es im Schatten spielt. Außerdem sollte es am Strand ein weites T-Shirt und eine Hose, die bis zum Knie reicht, tragen. Ein Muss ist der Sonnenhut (mit Gesichts-, Ohren und Nackenschutz), da Kinder schneller einen Sonnenstich bekommen.

Ihr Kind weiß nicht, wann es zu viel wird

Sorgen Sie außerdem dafür, dass Ihr Kind auch Spielpausen im Schatten macht. Denn Kinder können nicht einschätzen, wann es mit der Sonne reicht. In der Mittagshitze sollten sich Kinder gar nicht in der Sonne aufhalten – machen Sie lieber Siesta in kühlen Räumen.

Grundsätzlich gilt: Die Haut von Kindern reagiert viel empfindlicher auf Sonnenbestrahlung als die Haut Erwachsener. Denn sie ist viel dünner und besitzt nur einen schwach ausgeprägten Eigenschutz. Sonnenstrahlen können daher die Haut viel leichter nachhaltig schädigen. Und die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand: Ein entscheidender Faktor für das spätere Hautkrebsrisiko ist die Anzahl der Sonnenbrände bis zum 18. Lebensjahr. Es lohnt sich also unbedingt, Ihre Kinder so gut wie möglich vor ungefilterter Sonnenbestrahlung zu schützen.

Autoren: Daniela Schmidt/

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