Ist es für ein Baby langweilig, wenn man immer die gleichen Spielchen mit ihm macht?

Nein, das Gegenteil ist der Fall. Gerade während des 1. Jahres entwickelt Ihr Nachwuchs ein intensives Verlangen, mit den ihm vertrauten Personen zu spielen. Dabei zaust er in deren Haaren oder am Bart und lässt sich mit Vergnügen durch die Luft wirbeln.

Unsere 10 wichtigsten Tipps für eine gesunde Kindheit

weiterlesen...

Mit 7 Monaten veranlassen ihn die bekannten Krabbel- und Erwartungsspiele (z.B. „Kommt ein Mäuschen“ bzw. „Guck-Guck“-Spiel) zu Freudenjuchzern, gerade weil er durch die ständig sich wiederholenden Spielabläufe die Gelegenheit hat, ein Geschehen immerfort wiederzuerkennen und vorherzusehen. Sei es bei den zielstrebig herankrabbelnden Fingern des Erwachsenen oder seinem Verschwinden und Wiederauftauchen.

Zum Hintergrund: Im 1. Lebensjahr treten bei Ihrem Kind allmählich Bedürfnisse in den Vordergrund, die über das reine Nahrungs- und Sicherheitsbedürfnis hinausgehen und von Interesse, Neugier und Kontaktdrang geprägt sind. Die Kontaktaufnahme erfolgt dabei über seine Augen, die der Säugling mit zunehmendem Alter immer länger auf die Augen des Gegenübers richtet und später dazu auch lächelt.

Autor:



Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).
Anzeigen