Was mache ich, wenn mein Kind nicht nach draußen will?

Man sollte Kinder zwar nicht ständig zu ihrem Glück zwingen. Angesichts der vielen Vorteile und positiven Effekte, die das Spiel im Freien mit sich bringt, lohnt es sich aber doch, ein paar Anstrengungen zu unternehmen, um seinen Bewegungsmuffel an die frische Luft zu befördern.

Kinder sind in ihren Vorlieben und Bedürfnissen unterschiedlich, und das gilt auch für das Bedürfnis nach Bewegung und den Drang nach draußen. Es ist aber nicht auszuschließen, dass Ihr Nachwuchs längerfristig auf den Geschmack kommt und das Outdoor-Programm zum Selbstläufer wird. Das mag zwar angesichts von zunehmendem Zeit- und Bewegungsmangel bei gleichzeitiger Medienkonsum-Freude nicht im Trend der Zeit liegen. Lassen Sie sich davon aber nicht abschrecken oder vereinnahmen. Freies Spiel und viel Bewegung tun Ihrem Kind gut. Es kann dabei nichts versäumen, sondern nur gewinnen.

Ein paar Tipps:

  • Ermutigen Sie Ihr Kind, sich mit Freunden und anderen Kindern zum Spielen zu verabreden.
  • Manchmal bedarf es kleiner Motivationshilfen, z.B. eine heiße Schokolade nach dem Spielplatzbesuch bei rauhem Wetter, ein Eis oder Filmschauen nach dem Tollen an der frischen Luft.
  • Ein Schwimmbadbesuch ist meist ein willkommenes Familienerlebnis mit Bewegungs- und Spaßfaktor.
  • Planen Sie bei Ihren Familienwochenenden möglichst viele Aktivitäten ein, die Bewegung im Freien beinhalten (Wandern, Radfahren, Paddeln, Klettergarten etc.).
  • Gehen Sie gelegentlich selbst mit raus und spielen Sie mit. Ob Verstecken, Schnitzeljagd, Frisbee oder andere Ball- und Fangspiele – die Bewegung tut auch Ihnen gut und macht gemeinsam noch mehr Spaß. Die positive Vorbildfunktion der Eltern kann gar nicht überschätzt werden. Das gilt im gegenteiligen Fall leider auch manchmal …

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