Wie helfe ich meinem Baby beim Einschlafen?

Einschlaf-Tipps und Einschlaf-Hilfen gibt es in Hülle und Fülle. Was bei Ihrem Sprössling am besten funktioniert, müssen Sie selbst herausfinden. Wichtig ist, dass Sie sich für das Zubettbringen Zeit nehmen. Hektik und Lärm sind keine geeigneten Rahmenbedinungen für das Einschlafen.

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Förderlich sind dagegen beruhigende Berührungen und Bewegungen wie gleichmäßiges und rhythmisches Streicheln und Schaukeln. Auch Licht, Ton und Wärme helfen beim schlafvorbereitenden Beruhigen, durch Kombination wird der Effekt noch stärker (z.B. Lied vorsingen, Licht anlassen, Kind schaukeln).

Übrigens: Wie eine Studie ergab, wirkt das Vorspielen der mütterlichen Herztöne auf sehr junge Kinder außerordentlich beruhigend. Nehmen Sie Ihren Säugling ggf. stattdessen zu sich an die Brust, falls Sie Ihre Herztöne nicht in abspielbarer Version griffbereit haben …{#emotions_dlg.smile}

Kurz vorm Schlafengehen die Brust

Zögern Sie die letzte Mahlzeit abends möglichst weit hinaus. Wenn Sie Ihr Baby stillen bzw. ihm die Flasche geben, bevor Sie selbst zu Bett gehen, sind Ihnen vermutlich mehr Stunden Schlaf gegönnt als sonst. Das Saugen an der Brust oder Flasche hält naturgemäß oft als „Beruhigungsmittel Nr.1“ her. Vom (regelmäßigen) Hinwegschlummern des Kindes beim Stillen ist allerdings eher abzuraten, da es auf diese Weise nicht lernen kann, von selbst einzuschlafen. Spätere Probleme werden so möglicherweise vorprogrammiert.

Ähnliches gilt, wenn Ihr Baby nachts unruhig wird: Nehmen Sie es nicht gleich hoch, sondern reden Sie ihm gut, also leise und beruhigend, zu. So bekommt Ihr Zögling die wichtige Gelegenheit, sich selbst zu beruhigen. Beschränken Sie den nächtlichen Windelwechsel auf das Nötigste, etwa wenn Ihr Kind wegen einer nassen Windel schreit oder einen wunden Po hat.

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