Was versteht man unter der „Mini-Pubertät“ bei Jungen?

Im 2. bis 4. Lebensmonat, also recht bald nach der Geburt, kommt es bei Jungen zur vermehrten Ausschüttung der sogenannten gonadotropen Hormone. Die werden im Gehirn gebildet, um dann auf die Keimdrüsen einzuwirken.

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Die Gonadotropine veranlassen im Hoden durch Stimulation der sogenannten Leydig-Zellen die Produktion des männlichen Geschlechtshormons Testosteron. Dieser Vorgang wird von Wissenschaftlern als Mini-Pubertät bezeichnet und u.a. mit den späteren Fruchtbarkeitschancen im Mannesalter in Verbindung gebracht. Der kräftige Testosteron-Anstieg fällt anschließend wieder ab und steigt erst wieder an, um die eigentliche Pubertät beim Jugendlichen auszulösen.

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