Hören und Hörtests bei Babys und Kindern

Wann braucht mein Kind einen Hörtest? Wie wird das Neugeborenen-Hörscreening durchgeführt? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Wie kann ich testen, ob mein Baby gut hören kann?

Dass ein Baby gut hören kann, ist für seine Entwicklung außerodentlich wichtig. Allein die Sprachfähigkeit kann enorm leiden, wenn ein Kind Ihre Worte nur undeutlich oder gar nicht versteht. Deshalb ist es für Eltern wichtig, für dieses Thema eine gewisse Sensibilität zu entwickeln und genau hinzuschauen.

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Wie wird die Hörentwicklung bei der U3 untersucht?

Bei der Vorsorgeuntersuchung U3, die zwischen dem 1. und 2. Lebensmonat des Kindes erfolgt, steht auch ein Hörtest an. Der besteht aus einer Mischung aus Befrgaung der Eltern und Beobachten Ihres Babys. Dabei achtet für den der Kinderarzt vor allem auf folgende Punkte:

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Laut und leise – was braucht mein Kind für seine Ohren?

Im elterlichen Bewusstsein spielt der planvolle Umgang mit dem Gehör, im Gegensatz zu anderen Gesundheits- und Entwicklungsaspekten des Kindes, meist keine besondere Rolle. Allenfalls im Anmahnen einer geringeren Lautstärke ist das mitunter ein Thema. Tatsache ist: Kinder und Jugendliche brauchen Freiräume zum lustvollen Lautsein.

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Was geschieht beim Neugeborenen-Hörscreening?

Das ungetrübte Hörenkönnen ist für die gesunde Gesamtentwicklung Ihres Kindes von unschätzbarem Wert. Angeborene oder um den Geburtszeitpunkt herum auftretende Hörstörungen sollten deshalb so frühzeitig wie möglich erkannt werden. Denn bei rechtzeitiger Behandlung können die Folgen einer solchen Hörstörung normalerweise vermieden werden. Dafür gibt es das Neugeborenen-Hörscreening.

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Neugeborenen-Hörscreening „auffällig“ – und dann?

Das Ergebnis des Hörscreenings ist noch keine Diagnose. Bei einem unauffälligen Testergebnis kann allerdings eine Hörstörung Ihres Säuglings weitgehend ausgeschlossen werden. Umgekehrt bedeutet ein auffälliger Befund aber nicht automatisch, dass Ihr Sprössling schlecht hört. Nur etwa eines von 30 bis 40 im Screening auffälligen Kindern hat tatsächlich eine Hörstörung.

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Was ist eine Hirnstammaudiometrie?

Wenn das Neugeborenen-Screening nach Hörschäden (wiederholt) einen auffälligen Befund ergeben hat, wird eine Hirnstammaudiometrie, kurz BERA (Brainstem Electric Response Audiometry), durchgeführt. Mit ihr lassen sich, auch bei älteren Kindern und Erwachsenen, die Nervenreaktionen untersuchen, zu denen es bei der Verarbeitung von Hörreizen im Gehirn kommt.

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Was sind otoakustische Emissionen und wie werden sie gemessen?

Ein normales Innenohr kann nicht nur Schall empfangen, sondern auch aussenden. Werden Geräusche von außen bis ins Innenohr fortgeleitet, reagieren die Sinneszellen (Haarzellen) der Hörschnecke in einer echoartigen Antwort mit otoakustischen Emissionen (OAE): Schwingungen, die als Schallwellen vom Innenohr zurück ins äußere Ohr übertragen werden.

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