Welche Vorstellung von Sterben und Tod haben Kinder?

Welche Vorstellungen sich Kinder vom Sterben und vom Tod machen (können), hängt maßgeblich von ihrem Alter ab, und vom Umgang ihrer Eltern bzw. Umgebung mit dem Thema. Als altersüblicher Verlauf der kindlichen Auffassung gilt:

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  • 2-3 Jahre: In der Regel existiert noch keine Vorstellung von Sterben und Tod.
  • 3-4 Jahre: Kinder verstehen Sterben als ein Ereignis, das Trennungsängste auslöst. Der Tod wird als Schlafzustand und Abwesenheit empfunden.
  • 4-5 Jahre: Die Ansichten sind noch sehr unklar und werden mit dem Zustand der Dunkelheit und Bewegungslosigkeit verbunden.
  • 5-6 Jahre: Der Tod wird häufig als Bestrafung für eigene böse Taten angesehen. Mit dieser Vorstellung wird auch das Begrabwerden kombiniert.
  • 6-7 Jahre: Es ist bekannt, dass der Körper des Menschen nach dem Tod zerfällt.
  • 8-9 Jahre: Da der Gedanke an den endgültigen Tod unannehmbar wird, beginnen Kinder an die Unsterblichkeit des Menschen zu glauben.
  • 9-10 Jahre: Kinder sehen den Tod jetzt sachlich-nüchtern. Sie wissen, dass jeder sterben kann, auch sie selbst, und dass der Tod unumkehrbar ist.


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