Wie kann ich die emotionale Geborgenheit meines Babys fördern?

Zunächst ein wichtiger Hinweis: Auch wenn Sie sich Ihrem Baby in seinen ersten drei Lebensmonaten voll und ganz widmen – es besteht keine Gefahr der Verwöhnung! Je mehr Sie für eine gute und sichere Bindung mit Ihrem Kind tun, umso besser:

Unsere 10 wichtigsten Tipps für eine gesunde Kindheit

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  • Seien Sie Ihrem Kind gegenüber aufmerksam und gehen Sie auf seine Bedürfnisse nach Fürsorge und Geborgenheit ein.
  • Reagieren Sie sofort und trösten Sie Ihr Kind geduldig, wenn es schreit.
  • Nehmen Sie sich genügend Zeit für Ihr Kind, vor allem beim Stillen oder Füttern und der Pflege.
  • Sprechen Sie dabei mit Ihrem Baby. Erzählen Sie ihm beispielsweise, was Sie gerade (mit ihm) machen.
  • Lassen Sie Ihr Kind bestimmen, wie viel Kontakt es mit Ihnen haben möchte. Nehmen Sie es auf den Arm, wenn es mit Ihnen schmusen möchte und setzen Sie es ab, wenn es erkennbar genug hat.
  • Unterstützen und fördern Sie die Neugier Ihres Sprösslings und zeigen Sie sich erfreut, wenn er sich für Sie oder die Dinge in seiner Umgebung interessiert.
  • Wichtig zu wissen: Mehr als die Quantität (Zeit) ist die Qualität des Umgangs mit Ihrem Kind ausschlaggebend dafür, wie sich die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind entwickelt.

Welche Gefühle sind beim Säugling zu beobachten?

Die Fähigkeiten des Wiedererkennens, der Erinnerung und des Vergleichens bewirken beim Säugling und Kleinkind vor allem folgende Gefühle:

  • Furcht: vor dem Unbekannten
  • Freude: am Bekannten
  • Erwartung: z.B. beim Versteckspiel
  • Ärger: nach Frustration oder Schmerz; später auch schreiender Protest, wenn ein interessantes Objekt abhanden gekommen ist oder ein Spielvorgang unterbrochen wird.
  • Ungeduld: z.B. wenn der 11 Monate alte Säugling einen erstrebten Gegenstand nicht erreichen kann.


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