Wann entwickelt sich der Hörsinn?

Um die 28. Schwangerschaftswoche herum beginnt der Fötus, Geräusche seiner Umwelt zu hören, und zeigt damit erste Wahrnehmungsprozesse. Wenn sie dann geboren werden, können Babys gut hören und haben eine besondere Empfindsamkeit für den Klang menschlicher Stimmen und Sprache.

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Bereits vier Tage nach der Geburt erkennen Säuglinge ihre Mutter an der Stimme und ziehen eine muttersprachliche Lautumgebung gegenüber einer fremdsprachlichen vor. Mit dem Alter entwickelt sich der Hörsinn noch laufend fort, beispielsweise nimmt die Fähigkeit zur Lokalisation einer Schallquelle in den ersten eineinhalb Jahren deutlich zu. Diese Entwicklung, die auch die Basis für das spätere Sprechen schafft, ist davon abhängig, dass das Gehör akustische Reize empfängt.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind!

Was folgt daraus? Mutter und Vater sollten viel und häufig mit ihrem Kind sprechen. Man weiß heute, dass die sprachliche Zuwendung von frühester Kindheit an eine große Bedeutung für die emotionale und geistige Entwicklung des Kindes hat. Mehr noch als die Beschallung des Mutterleibes mit Mozart-Klängen übt das Singen von Kinderliedern oder anderen schönen Melodien einen beruhigenden und fördernden Einfluss auf den Nachwuchs aus. Das gilt auch noch, wenn die Kleinen größer werden.

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