Wie viel sollte ein Baby im zweiten Lebenshalbjahr (7.-12. Monat) essen?

Im zweiten Lebenshalbjahr wird Ihr Kind beginnen, seine Mahlzeiten nach einem geregelten Zeitplan einzufordern. Nun können Sie auch damit anfangen, die Mutter- oder Fertigmilch, die noch den Hauptanteil seiner Ernährung ausmacht, mit einer Auswahl an fester Nahrung zu ergänzen: etwa mit pürierten Früchten und Gemüse sowie schließlich mit Fleisch, anderen Proteinquellen und „Finger-Food“ vom Tisch.

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Woran Sie erkennen, ob Ihr Kind gut ernährt ist

Wenn Ihr Baby sieben Monate alt ist, sollten Sie auch eine mehr oder weniger klare Vorstellung davon haben, wie viel Nahrung es benötigt. Sollten Sie sich diesbezüglich doch unsicher sein, oder wollen Sie die gesunde Entwicklung bestätigt wissen, achten Sie auf die folgenden Indikatoren:

  • Gewichtszunahme: ca. 15 g Zunahme pro Tag.
  • Körperliche Anzeichen: Weinen, Kauen an Gegenständen und Versuche, seine Hand zu „essen“, gehören zu den mittlerweile vertrauten Hungersignalen Ihres Babys. Zeitpunkt: zunehmend deckungsgleich mit Ihren eigenen Essenszeiten (ungeachtet der zusätzlich benötigten Snacks zwischendurch).
  • Windeln: Die feste Nahrung führt mit fortschreitender Nahrungsumstellung zu kompakterem und entsprechend farbig verändertem Stuhl. Volle Windeln sind weiterhin das sicht- und riechbare Zeichen für einen gut funktionierenden Verdauungsprozess.

Übrigens: Zusätzlich zur festen Nahrung trinken Babys üblicherweise etwa viermal täglich ca. 180-240 ml Milch.

Ab wann verträgt ein Kind das Erwachsenen-Essen?

Ab dem Alter von einem Jahr können Sie Ihr Kind allmählich an die normale Familienkost gewöhnen. Bei der Speisezubereitung sollten Sie dabei auf geringes Würzen und möglichst gute Bekömmlichkeit achten. Schwer verdauliche Speisen wie z.B Kohl oder Hülsenfrüchte gehören deshalb erstmal nicht auf den Speiseplan, sondern sollten erst nach und nach in das kulinarische Angebot aufgenommen werden.

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