Ist mein Kind ein „schlechter Esser“?

Eine häufige Verwechslungsgefahr für Eltern besteht darin, ihr Kind für einen schlechten Esser zu halten, obwohl es in Wirklichkeit nur ein „süßer Esser“ ist. Dass es also lediglich dem Überangebot an zuckerreichen Nahrungs- bzw. Lebensmitteln erlegen ist und an einer entsprechenden Geschmacksfixierung leidet. Dann hilft eine konsequente Geschmacksumerziehung, während schlechte Esser überhaupt erst für die Nahrungsaufnahme begeistert werden müssen.

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Einen tatsächlich schlechten Esser am Tisch haben Sie, wenn Ihr Kind:

  • von Anfang an nur wenig und möglichst immer das Gleiche isst,
  • vor dem Essen oft erst beruhigt und bestärkt werden muss,
  • nicht gerne kaut und die Nahrung freudlos und fast unbewusst aufnimmt,
  • dabei scheinbar der Ablenkung durch Spielzeug oder Vorlesen bedarf, um sich überhaupt zum Essen bewegen zu lassen – was aber möglichst vermieden werden sollte.

Denken Sie auch darüber nach, ob Sie als Kind ähnliche Probleme hatten. Das verhilft Ihnen möglicherweise zu mehr Verständnis und Nachsicht bei diesem mitunter nervenzehrenden Problem.

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