Welche Tischregeln sind wichtig für eine gesunde Erziehung?

Für die Bekanntgabe und konsequente Einhaltung der Tischregeln sind die Eltern verantwortlich. Von Ihnen und Ihrem (positiven wie negativen) Vorbild hängt es ab, ob Ihr Kind die Tischregeln einhält und verinnerlicht oder nicht. Dabei geht es für viele Eltern auch um die Vermittlung des korrekten Benehmens im Sinne der Tischetikette. Aber das ist aus gesundheitlicher Sicht nicht vorrangig.

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Viel bedeutsamer für Ihr Kind und Ihre Familie ist der Beitrag zu einem gesunden Ernährungs- und Sozialverhalten, den die geregelten Essensrituale leisten:

  • Die Mahlzeiten werden gemeinsam begonnen und erst beendet, wenn der oder die Langsamste fertig ist.
  • Das Essen am Tisch dient der bewusst vollzogenen Nahrungsaufnahme und der Kommunikation im Familienkreis. Andere Tätigkeiten (Singen, Spielen, Lesen etc.) haben da nichts verloren und müssen bis zum gemeinsamen Abschluss der Mahlzeit warten.
  • Beim Essen wird nicht ferngesehen.
  • Von allem könnte wenigstens 1 Löffel bzw. Häppchen probiert werden („Kosteklecks“). Aber nicht lange debattieren, lieber schweigen (auch wenn’s schwer fällt). Eine allzu belehrende oder gar aggressive Stimmung am Tisch ist kontraproduktiv.
  • Am Tisch darf weder über das Essen geschimpft noch mit ihm gespielt werden (sonst eigentlich auch nicht).
  • Wenn es nicht schmeckt, gibt es hinterher ein belegtes Brot.

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