Ist eine Gürtelrose in der Schwangerschaft gefährlich?

Im Gegensatz zu den Windpocken stellt eine Gürtelrose während der Schwangerschaft kein erhöhtes Risiko für das Kind dar, obwohl es sich um das gleiche Virus handelt.

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Das liegt daran, dass die Gürtelrose (medizinisch: Herpes Zoster) nur im Gefolge einer früheren Windpocken-Erkrankung auftritt. Die in Nervenzellansammlungen verbliebenen Viren werden dort reaktiviert und wandern an die Hautoberfläche, es erfolgt aber keine Virusstreuung über das mütterliche Blut. Darüber hinaus werden die von der Mutter produzierten Antikörper gegen die Varizella-Zoster-Viren auf das Ungeborene übertragen und schützen es in den ersten 3-6 Lebensmonaten vor einer Infektion (Nestschutz).

Auch für Schwangere ist die Gürtelrose zwar oft schmerzhaft, aber bei unkompliziertem Verlauf nicht gefährlich.

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