Wie wird das Kind während der Schwangerschaft mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt?

Für die Versorgung Ihres Ungeborenen hat Mutter Natur ein besonderes Wunderwerk entwickelt: den Mutterkuchen (Plazenta).

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In diesem Gewebe, das sich in der Gebärmutter befindet, erfolgt die Aufnahme von Sauerstoff, allen Nähr- und bestimmten Abwehrstoffen in den fetalen Blutkreislauf durch Diffusion und andere Transportprozesse, ohne dass dafür eine direkte Vermischung von mütterlichem und kindlichem Blut nötig wäre, die wiederum eine tödliche Abstoßungsreaktion gegen das heranwachsende Leben zur Folge haben könnte.

Für diesen speziellen Austauschprozess besteht der Mutterkuchen aus einem mütterlichen und einem kindlichen Teil, der über drei in der Nabelschnur befindliche Blutgefäße mit dem Baby verbunden ist. Die Nabelvene überführt sauer- und nährstoffreiches Blut von den Ausstülpungen (Zotten) im kindlichen Plazentagewebe in den Blutkreislauf des Ungeborenen. Und zwei Nabelarterien sorgen für den Rücktransport des kohlendioxidreichen und nährstoffarmen Blutes zu den Zotten, die in den intervillösen Raum des mütterlichen Mutterkuchens hineinragen.

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