Was ist die Plazenta?

Der Mutterkuchen (Plazenta) liegt in der Gebärmutter und dient als spezielles Gewebe zur Versorgung des heranwachsenden Kindes mit Sauerstoff, Nähr- und Abwehrstoffen aus dem Blut der Mutter.

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Die Besonderheit dabei ist, dass der Stoff- und Gasaustausch funktioniert, ohne dass die beiden Blutkreisläufe von Mutter und Kind direkt miteinander in Berührung kommen. Denn das könnte für das Ungeborene fatale Folgen durch immunologisch bedingte Abstoßungsreaktionen haben.

Die Plazenta produziert auch die schwangerschaftserhaltenden Hormone hCG (humanes Chorion-Gonadotropin) und Progesteron, ohne die eine Fehlgeburt drohen würde. Zum Zeitpunkt der Geburt hat das scheibenförmige Organ einen Durchmesser von 15-20 cm, ist 2-4 cm dick und etwa 500 g schwer. Wenn es zusammen mit der Nabelschnur als Nachgeburt ausgestoßen wurde, gilt die Geburt als beendet.

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