Schwangerschaft: Unerfüllter Kinderwunsch

Woran liegt es, dass wir keine Kinder bekommen? Welche Tipps gibt es, um endlich schwanger zu werden? Um Mythen und Wahrheiten rund um den unerfüllten Kinderwunsch geht es in diesem Kapitel.

Wann spricht man von ungewollter Kinderlosigkeit?

Um ungewollte Kinderlosigkeit bzw. Unfruchtbarkeit handelt es sich gemäß der WHO-Kriterien, wenn eine Schwangerschaft nach regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr über mindestens 1 Jahr ausgeblieben ist.

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Warum ist die Ursache einer Unfruchtbarkeit nicht immer (gleich) erkennbar?

Die Entstehung einer Schwangerschaft basiert auf dem fein abgestimmten Zusammenspiel diverser Prozesse, von denen jeder einer Störung unterliegen kann, u.a.:

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Zu enge Jeans, zu viel Lärm? Welche Rolle spielt die Umwelt bei unerfülltem Kinderwunsch?

Die äußeren bzw. umweltbedingten Einflüsse auf den menschlichen Körper und auch auf seine Fruchtbarkeit sind vielfältig. Ein paar typische Beispiele:

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Kann Stress die Ursache von Unfruchtbarkeit sein?

Ja. Die wichtigsten Steuerungszentren der Fortpflanzung befinden sich nicht etwa in den Geschlechtsorganen, sondern im Gehirn. Denn die hormonellen Regelkreise sind auch mit Hirnstrukturen verdrahtet und reagieren äußerst sensibel auf äußere Einflüsse.

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Was hat das Gewicht mit der Fruchtbarkeit zu tun?

Sowohl Untergewicht als auch Übergewicht wirken sich nachteilig auf die Fruchtbarkeit aus.

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Unfruchtbarkeit: Sind Frauen oder Männer häufiger betroffen?

Mal abgesehen davon, dass solche "Schuldfragen" wenig Sinn machen: Die Literaturangaben zur Geschlechtsverteilung der Sterilität – bei der Frau als Unfruchtbarkeit und beim Mann als Zeugungsunfähigkeit bezeichnet – variieren zwar in den absoluten Prozentangaben, weisen aber alle in die gleiche Richtung: Die Ursachen für Kinderlosigkeit verteilen sich in etwa gleichem Umfang auf Mann oder Frau oder beide.

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Was sind typische Ursachen für Unfruchtbarkeit, die beide Partner betreffen können?

Die Liste der möglichen Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsches ist lang und umfasst sowohl innere Zustände als auch äußere Einflüsse, die einen oder beide Partner betreffen. Dabei sind geschlechtsunabhängige Störungen von solchen zu unterscheiden, die ausschließlich Frauen oder Männer betreffen.

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Was sind typische Ursachen für Unfruchtbarkeit bei Frauen?

Bei Problemen mit der Fruchtbarkeit liegen die Ursachen bei Frauen am häufigsten in einer gestörten Funktion der Eierstöcke (Ovarien). An zweiter Stelle stehen die Eileiter (Tuben):

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Was sind typische Ursachen für Unfruchtbarkeit bei Männern?

Die Liste der möglichen Ursachen für eine Unfruchtbarkeit bei Männern ist – ähnlich wie bei Frauen – lang. Die exakte Diagnose kann meist nur nach aufwändigerer ärztlicher Suche gestellt werden – wenn überhaupt. Oft wird auch gar keine organische Ursache gefunden.

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Welche Probleme in der Gebärmutter können Ursache einer Fruchtbarkeitsstörung sein?

Zunächst einmal muss man betonen, dass bei unerfülltem Kinderwunsch die Ursache längst nicht immer in der Gebärmutter liegt (und oft auch gar nicht bei der Frau). Wenn es aber so ist, dann sind mögliche Ursachen einer gebärmutterbedingten Fruchtbarkeitsstörung vor allem:

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Worauf ist eine schlechte Spermienqualität zurückzuführen?

Eine häufige Ursache für männliche Zeugungsunfähigkeit ist die schlechte Qualität des Spermas. Etwa, wenn sich zu wenige Spermien darin befinden oder zu viele von ihnen geschädigt sind (z.B. nur unvollständig ausgebildet oder nicht ausreichend  beweglich).

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Wie lässt sich die Zeugungsfähigkeit des Mannes messen?

Die individuelle Zeugungsfähigkeit eines Mannes wird üblicherweise anhand eines Spermiogramms festgestellt. Dazu wird das nach einer bestimmten Zeit der Enthaltamkeit (ohne Ejakulation) durch Masturbation gewonnene Sperma vom Arzt unter dem Mikroskop begutachtet.

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Spermiogramm: Welche Werte gelten als normal?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert als Normalbefund bei der Beurteilung des männlichen Samens (Spermiogramm):

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Welche Ursachen kann es haben, dass der Eisprung ausbleibt (ohne dass man schwanger ist)?

Der Eisprung kann ausbleiben, wenn das Eibläschen (Follikel) keine ausreichende Größe erreicht hat. Das ist mit fortschreitendem Alter, insbesondere nach dem 35. Lebensjahr, immer öfter der Fall.

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Wie häufig ist Kinderlosigkeit in Deutschland?

Die (geschätzten) Fakten zur Kinderlosigkeit in Deutschland, die sich u.a. auf eine Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach stützen, lauten:

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Diagnose: "Unfruchtbar". Wie geht es dann weiter?

Nach der Diagnose „Sterilität“ – also Unfruchtbarkeit bei der Frau bzw. Zeugungsunfähigkeit beim Mann – muss der Kinderwunsch natürlich nicht aufgegeben werden. In Abhängigkeit von den ermittelten Befunden sowie den persönlichen Wünschen des betroffenen Paares kann es auf verschiedenen Wegen weitergehen:

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Unerfüllter Kinderwunsch: Warum sollten Sie nicht alleine zum Beratungsgespräch gehen?

Der Kinderwunsch betrifft in den meisten Fällen die gemeinsame Lebensplanung und ist schon allein deshalb immer auch ein gemeinsames Problem, wenn er sich nicht wie erwartet erfüllt.

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Unerfüllter Kinderwunsch: Was steckt hinter den „ungeklärten Ursachen“?

Wenn man das so genau wüsste, würde man sie natürlich nicht „ungeklärt“ nennen. Dennoch gibt es Vermutungen und vieles spricht dafür, dass hierbei vor allem psychische Faktoren eine Rolle spielen.

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Unerfüllter Kinderwunsch: Wie bekommt man raus, woran es liegt?

Aufgrund der Komplexität des Fruchtbarkeitsgeschehens und des daraus resultierenden großen Spektrums an möglichen Störquellen ist die sogenannte Sterilitätsdiagnostik (furchtbares Wort!) nur in Ausnahmefällen schnell abgehandelt.

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Was ist das Polyzyklische Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom)? Und wie wird es behandelt?

Das Polyzyklische Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom) ist eine der häufigsten Ursachen für eine Unfruchtbarkeit bei der Frau. Es handelt sich um eine hormonell bedingte Stoffwechselstörung, deren Auslöser noch nicht endgültig geklärt ist. Übergewicht in der Jugend und im jungen Erwachsenenalter erhöht das Risiko aber relevant.

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Unfruchtbar wegen Zysten: Warum verschreibt mir der Arzt Metformin – und weshalb auf Privatrezepzt?

Metformin wird zwar seit Jahrzehnten als Diabetes-Medikament eingesetzt, ist aber für die Behandlung des polyzystischen Syndroms (PCO) nicht zugelassen. Das bedeutet, dass es von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht erstattet wird.

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Ab wann ist es sinnvoll, wegen ausbleibender Schwangerschaft einen Arzt aufzusuchen?

So selbstverständlich, wie es häufig scheint, ist das Kinderkriegen nicht. „Wartezeiten“ von mehr als einem Jahr sind keine Seltenheit. Dies ist auch die Zeitspanne, ab der von ungewollter Kinderlosigkeit gesprochen und das Aufsuchen professioneller Hilfe empfohlen wird, sofern nicht schon vorher ein begründeter Verdacht auf Unfruchtbarkeit besteht.

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Unerfüllter Kinderwunsch: Was wird mit dem Slide-Test geprüft?

Der Slide-Test ist eine Untersuchungsmethode, die beim Verdacht auf eine Unfruchtbarkeit näheren Aufschluss geben kann. Und zwar dann, wenn man die Ursache im Gebärmutterhals bzw. dem dort umherschwimmenden Schleim vermutet (zervikale Sterilität).

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Spermien nicht in Ordnung: Welche Untersuchungen erfolgen dann beim Mann?

Wenn sich in einer Spermien-Untersuchung beim Mann ein Hinweis auf Zeugungsunfähigkeit ergibt, sollte ermittelt werden, woran das liegt, nicht zuletzt, um das Problem zu beheben. In diesem Fall werden hauptsächlich die folgenden Untersuchungen vorgenommen:

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Unterfüllter Kinderwunsch: Was ist der Kurzrock-Miller-Test?

Was sich nach Minirock anhört, ist ein Test auf Unfruchtbarkeit. Der Kurzrock-Miller-Test dient der Sterilitätsdiagnostik und funktioniert wie der Slide-Test (siehe unten "Verwandte Beiträge").

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Fruchtbarkeitsprobleme: Warum kann es sinnvoll sein, eine frühere Untersuchung nochmal durchzuführen?

Wenn ein Paar wegen unerfülltem Kinderwunsch schon ärztliche Beratung in Anspruch genommen hat, dies aber ohne Erfolg blieb (sprich: noch immer nicht schwanger), kann es durchaus sinnvoll sein, einen zweiten Versuch (ggf. auch bei einem anderen Arzt) zu starten.

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Was ist der Unterschied zwischen Sterilität und Infertilität?

Im deutschsprachigen Raum tritt neben die Sterilität noch der Begriff der Infertilität, der fälschlicherweise oft gleichbedeutend verwendet wird. Wer es genau nehmen will, sollte folgendermaßen unterscheiden:

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