Schwangerschaft: Bluthochdruck & Präeklampsie

Was ist eine EPH-Gestose? Welche Gefahr bedeutet die Präeklampsie für die Schwangerschaft? Darum geht es in diesem Kapitel.

Kommt in der Schwangerschaft Bluthochdruck häufiger vor?

Ja, darum wird bei jeder Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung auch der Blutdruck gemessen. Der Blutdruck kann schon vor der Schwangerschaft erhöht gewesen sein oder aber er tritt neu auf.

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Warum kann ein hoher Blutdruck in der Schwangerschaft gefährlich sein?

Bluthochdruck in der Schwangerschaft kann unkompliziert und einfach verlaufen, so dass die meisten schwangeren Frauen ein gesundes Kind bekommen. Doch kann die Blutdrucksteigerung auch Ausdruck eines komplexen Geschehens sein, das bis zum Versagen von Organen reicht.

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Zu hoher Blutdruck in der Schwangerschaft: Welche Medikamente sind erlaubt?

Generell sollte man mit einer blutdrucksenkenden Behandlung während der Schwangerschaft zurückhaltend sein. Denn mitunter kann dadurch das Geburtsgewicht des Kindes vermindert werden. Es werden deshalb während der Schwangerschaft meist etwas höhere Blutdruckwerte toleriert als das sonst der Fall ist. Sind die Blutdruckwerte aber auch unter diesen Gesichtspunkten zu hoch, muss eine medikamentöse Behandlung erfolgen, um nicht Mutter und Kind durch den hohen Blutdruck zu gefährden.

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Was hat ein hoher Blutdruck mit einer Gestose oder Präeklampsie zu tun?

Bei der von Nichtmedizinern häufig als Schwangerschaftsvergiftung bezeichneten Gestose entwickelt sich in der Schwangerschaft ein Bluthochdruck und eine Eiweißausscheidung im Urin.

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Beugt Kalzium einem Bluthochdruck in der Schwangerschaft vor?

Eine Studie1 mit mehr als 15.000 Frauen hat gezeigt, dass Kalzium vorbeugend gegen Bluthochdruck in der Schwangerschaft wirken kann. Bei einer Kalzium-Zufuhr während der Schwangerschaft von mindestens ein Gramm pro Tag reduziert sich demnach das Risiko für einen schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck um 35%.

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