Was ist ein Wehenbelastungstest?

Bei einem Wehenbelastungstest (Oxytocin-Belastungstest, OBT) werden durch die Gabe des Wehenmittels Oxytocin eine regelmäßige Wehenaktivität ausgelöst und die kindlichen Herztöne im CTG (Kardiotokografie) erfasst.

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Damit soll die Funktionsfähigkeit des Mutterkuchens (Plazenta) und die Versorgung des Ungeborenen unter Stressbedingungen während der Schwangerschaft (z.B. Treppensteigen) oder unter Wehen geprüft werden. Anlässe dazu sind v.a. eine Überschreitung des Geburtstermins von mehr als 10 Tagen oder Auffälligkeiten in der CTG-Kontrolle.

Aufwand, Sinnhaftigkeit und Aussagekraft dieses Tests werden allerdings mittlerweile in Frage gestellt. Beispielsweise lehnt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) den Wehenbelastungstest im Rahmen einer Terminüberschreitung strikt ab. Es stehen geeignetere Methoden, wie z.B. eine Dopplersonografie, zur Verfügung.

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