Wo gibt es in Deutschland öffentliche Nabelschnurblutbanken?

Bisher (2011) gibt es nur 7 öffentliche Nabelschnurblutbanken in Deutschland, die mit einem (zumeist mehr oder weniger regionalen) Kreis an Geburtskliniken als Entnahmekliniken kooperieren und von Unikliniken, gemeinnützigen Einrichtungen oder Stiftungen unterhalten werden. Basierend auf (immer knapper werdenden) öffentlichen Mitteln bzw. Spendengeldern konnte das Angebot bisher allerdings noch nicht flächendeckend ausgebaut werden:

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  • Dresden:
    Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige GmbH (Einlagerung am Universitätsklinikum Dresden)
  • Düsseldorf:
    José Carreras Stammzellbank am Universitätsklinikum Düsseldorf (größte öffentliche Stammzellbank in Deutschland)
  • Gauting bei München:
    Bayrische Stammzellbank gemeinnützige GmbH
  • Erlangen:
    öffentliche Nabelschnurblutbank der Universitätsklinik Erlangen (Zusammenarbeit mit der kommerziellen Nabelschnurblutbank Eticur, Spendenmöglichkeit in allen Kliniken, die auch für Eticur private Entnahmen machen)
  • Freiburg:
    öffentliche Nabelschnurblutbank der Medizinischen Universitätsklinik (Kooperation nur mit wenigen Kliniken im näheren Umkreis)
  • Hannover:
    NKR - Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellspender-Register (derzeit keine Nabelschnurblutspenden möglich wegen unzureichender Spendenfinanzierung)
  • Mannheim:
    öffentliche Nabelschnurblutbank des Instituts für Transfusionsmedizin und Immunologie, DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen GmbH (Kooperation bei der Lagerung mit der privaten Nabelschnurblutbank Stellacure)

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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