Wie läuft eine Nabelschnurblutspende praktisch ab?

Wenn Sie als werdende Mutter im Krankenhaus Ihre Spendebereitschaft geäußert haben, wird es zunächst einmal bürokratisch: Sie erhalten einen Fragebogen zur Beantwortung diverser Fragen zu Ihrer Gesundheit und eine Einverständniserklärung zur Unterzeichnung.

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Am Entbindungstag wird Ihnen etwas Blut abgenommen, um es auf bestimmte Verträglichkeitsmerkmale (HLA-Typisierung) und übertragbare Infektionskrankheiten zu untersuchen. Nach der Geburt muss die Nabelschnur dann sofort abgebunden werden. Anschließend punktiert die Hebamme oder der Arzt die Nabelschnurvene und fängt das in Nabelschnur bzw. Mutterkuchen enthaltene Restblut (45-190 ml) in einem speziellen Sammelbeutel auf.

Die Entnahme dauert nur wenige Minuten und ist für Sie und Ihr Neugeborenes völlig schmerzfrei und risikolos. Weder der Geburtsablauf noch das Wohlergehen von Mutter und Kind werden dabei in irgendeiner Weise gefährdet.

Auch in datenschutzrechtlicher Hinsicht besteht nach unserem Kenntnisstand keine Gefahr: Alle gewonnenen Informationen und persönlichen Daten unterliegen der Schweigepflicht und werden nur anonym im Rahmen des zentralen Datenaustausches weitergegeben.

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