Kann man Nabelschnurblut auch direkt für erkrankte Verwandte spenden?

Ja. Offiziell wird das "gerichtete Nabelschnurblutspende" genannt. Die gerichtete Nabelschnurblutspende steht zwischen der Spende für fremde Personen und der Eigenspende: Sie ist weder für den Spender selbst gedacht noch zur gemeinnützigen Verwendung nach Bedarf, sondern wird gezielt für ein Geschwisterkind aufbewahrt.

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Das kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn ein Geschwisterkind an Leukämie oder einer anderen hämatologischen Erkrankung leidet. Lassen Sie sich ärztlich beraten, wenn Ihre Familiensituation eine gerichtete Spende angebracht erscheinen lässt. Wenn der behandelnde Arzt die Einlagerung bei einer öffentlichen Nabelschnurblutbank anordnet, werden die Kosten in den meisten Fällen von den Krankenkassen übernommen.

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